Der Dachverband "Sächsische Polizeisportvereine" wurde
am 14.09.2007 Mitglied im Landessportbund Sachsen!
Derzeit gibt es in Sachsen 27 Polizeisportvereine mit insgesamt über 4700 Mitglieder. Davon sind etwa 1500 Kinder bis 14 Jahre (31,8%), über 600 Jugendliche bis 18 Jahre (12,9%), und über 2600 Erwachsene (55,3 %).
Für einen regelmäßigen Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb werden etwa 45 Sportarten angeboten. Organisiert und durchgeführt wird dieser Sportbetrieb auf ehrenamtlicher Basis von ca. 430 Übungsleitern, 230 Kampf- und Schiedsrichtern und rund 350 Funktionären in den Vorständen der Polizeisportvereine. Dabei ist besonders zu beachten, dass der Anteil an Polizeibediensteten bei den Erwachsenen (damit auch bei Übungsleitern, Funktionären und Kampfrichten) nur etwa 8% beträgt.
Polizeisportvereine genießen in der Bevölkerung insbesondere durch ihre intensive Kinder- und Jugendarbeit hohe Anerkennung.
Der Dachverband der „Sächsischen Polizeisportvereine e.V.“ wurde 1990 gegründet. In seiner Arbeit geht es nicht in erster Linie um die Umsetzung der „üblichen Ziele“ der Sportvereine wie z.B. offen für Jedermann, Gemeinnützigkeit, Organisation nach Vereinsrecht, Einbindung in den Sportbund und die Fachverbände usw., also um den „klassischen Vereinssport“ bzw. den üblichen Zielen der Sportvereine im DOSB, sondern darum, dass
- sich Polizeisportvereine im Ansehen in der Bevölkerung von anderen Sportvereinen unterscheiden,
- dass Polizeisportvereine auch Träger dienstlicher Interessen sein können,
- dass Polizeisportvereine unter diesem Gesichtspunkt durch den „Dienstherren“ unterstützt werden können und
- dass es Möglichkeiten einer effizienten Wechselwirkung in der Zusammenarbeit geben kann.
Ziel ist es also, im Rahmen der Vereinstätigkeit der Polizeisportvereine die Polizei bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Entsprechende Angebote und Aktivitäten dazu hat es bereits gegeben. Unter dem Motto „Sport statt Gewalt“ wird angestrebt, Kinder- und Jugendliche „von der Straße“ zu holen und für eine sinnvollen Freizeitbeschäftigung im Sport zu gewinnen.